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NEU: Gerfried Göschl - Spuren für die Ewigkeit

24 September 2014

Gerfried Göschl (1972-2012) war eine Ausnahmeerscheinung im österreichischen Höhenbergsteigen - und zwar nicht allein aufgrund seiner Leistungen wie einer Neuroute am Nanga Parbat im Alpinstil oder der Besteigung des Mount Everest und sechs weiterer Achttausender ohne Sauerstoffgerät, sondern vor allem wegen seiner Persönlichkeit und Kreativität. Seine Führungsqualitäten besaßen eine Vorbildfunktion, die weit über das Bergsteigen hinausreichen.

Mein neues Buch, "Gerfried Göschl - Spuren für die Ewigkeit", welches ich gemeinsam mit Gerfrieds Witwe Heike geschrieben habe und welches in diesen Tagen im Egoth-Verlag in Wien erscheint, erinnert an das facettenreiche Leben von Gerfried Göschl. Gleichzeitig regt das Buch zum Nachdenken an über das viel propagierte Traumziel des "Lebens für eine Leidenschaft", über das Bild und die Funktion von "Berghelden" und über den Profialpinismus, bei dem die Strömungen und Gesetze des Marktes bisweilen ähnlich große Bedrohungen darstellen können wie Steinschlag, Lawinen und Stürme.

ACHTUNG: Große Buchpräsentation am 2. Oktober 2014 um 19.30 Uhr im Kulturhaus Liezen (Steiermark).

http://www.gerfriedgoeschl.at

http://www.egoth.at

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NEU: HERAUSFORDERUNG 8000er

05 Januar 2014

Die eisige Welt der Achttausender - zwischen Mythos, Kommerz und internationalem Spitzenalpinismus.

Während einige der welthöchsten Gipfel inzwischen auch für Gelegenheitsbergsteiger erreichbar sind, findet eine Handvoll Alpinisten an ihnen noch immer Raum für Pionierleistungen im absoluten Grenzbereich. Dieses Buch erzählt die packende Geschichte aller 14 Achttausender und dokumentiert erstmals die alpinistischen Highlights und Entwicklungen im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts - bis heute.

Das einzigartige neue Standardwerk zu den höchsten Gipfeln der Welt:

  • Historisch fundiert: Die Gesamtgeschichte aller Achttausender im Überblick und die wahren Hintergründe der Erstbesteigungen
  • Aktuell und detailliert: Die internationalen Highlights im neuen Jahrtausend - alle Neurouten und Varianten, alle Winter-Erstbesteigungen und Versuche
  • Investigativ und kontrovers: Die bedeutendsten Rätsel und Debatten in der Geschichte der Achttausender - vom Mysterium um Mallory & Irvine bis zum Doping beim Höhenbergsteigen
  • Reich bebildert: Wandansichten zu allen Achttausendern und die besten Bilder aus dem internationalen Expeditionsgeschehen.

Erhältlich über http://www.tyrolia.at; http://www.amazon.de und im Buchhandel.

Die Autoren:

Jochen Hemmleb: Übersetzer und Herausgeber

Dr. Richard Sale: Physiker und Autor von über 60 Büchern über Polarforschung und Alpinismus, darunter On Top of the World, die Geschichte der Achttausender bis zum Jahr 2000; Broad Peak, eine umfassende Neubetrachtung der Erstbesteigung 1957, und [i]The Challenge of K2[/], die Gesamtgeschichte des "Bergs der Berge". Sale gewann zahlreiche Literaturpreise, darunter das US Wildlife Society Book of the Year, und seine Werke waren mehrfach für den britischen Boardman & Tasker Award und den kanadischen Banff International Mountain Literature Award nominiert.

Dr. George Rodway: Höhenmediziner und Dozent an der University of Utah, USA. Nahm als Bergsteiger an Expeditionen im Himalaya und Nordamerika teil. Er publizierte zahlreiche Artikel zu höhenmedizinischen Forschungen und deren Geschichte und ist Co-Autor von Prelude to Everest, einer Biografie des schottischen Himalaya-Pioniers Dr. Alexander M. Kellas, sowie Übersetzer und Herausgeber von George Ingle Finch's The Struggle for Everest. Mit Richard Sale publizierte er Everest & Conquest in the Himalaya, eine Geschichte des Himalaya-Bergsteigens und der Entwicklung der Höhenmedizin.

Eberhard Jurgalski: Seit 1981 Chronist der Hochgebirge Asiens. Nach Zusammenarbeit mit Anders Bolinder und Xavier Eguskitza kooperiert er heute mit Liz Hawley und Richard Salisbury, den Verwaltern der weltbekannten Himalayan Database, wobei Jurgalskis Datenbank auch die Gipfel des Karakorum umfasst. Zudem ist Jurgalski Entwickler des Systems der "Erhebungsgleichwertigkeit, einer universellen Methode zur weltweien Klassifizierung und Unterscheidung von Berggipfeln auf der Basis ihrer orometrischen Prominenz und Dominanz. Jurgalskis Webseite http://www.8000ers.com ist die derzeit führende Quelle für Besteigungsstatistiken im Himalaya und Karakorum.

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AUSTRIA 8000 - Österreichische Alpinisten auf den höchsten Gipfeln der Welt

24 April 2013

Ging es um die Besteigung der höchsten Gipfel der Welt, waren von Anfang an österreichische Bergsteiger ganz vorne dabei. In der Nachkriegszeit gelangen ihnen gleich fünf Erstbesteigungen von Achttausendern - so viele wie sonst keiner Nation: Nanga Parbat, Cho Oyu, Gasherbrum II, Broad Peak und Dhaulagiri. Hermann Buhl war der erste Mensch, dem die Erstbesteigung von gleich zwei der welthöchsten Berge gelang. Auch unter den neuen Pionieren der 1970er und 1980er-Jahre findet sich ein Österreicher an vorderster Stelle: Peter Habeler setzte mit der ersten Alpinstil-Besteigung eines Achttausenders (Gasherbrum I, 1975) und der ersten Besteigung des Mount Everest ohne Sauerstoffgerät zwei alpinhistorische Meilensteine. Bis heute hinterlassen Österreicher an den höchsten Bergen der Welt ihre Signaturen: Gerlinde Kaltenbrunner wurde 2011 zur ersten Frau, die alle 14 Achttausender ohne Sauerstoffgerät bestieg.

In 28 Geschichten zeichnet "Austria 8000" mit spannenden Reportagen, sachkundigen Porträts und persönlichen Interviews erstmals ein ebenso umfassendes wie nuancenreiches Bild der österreichischen Leistungen an den Achttausendern - von den Anfängen bis heute. Mit einer Übersicht aller österreichischen Achttausender-Besteiger des bekannten Chronisten Eberhard Jurgalski. Seit Januar erhältlich bei http://www.tyrolia.at, http://www.amazon.de und im Buchhandel.

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KAMERA ALPIN IN GOLD für "Petit Dru - Der zerfallene Berg"

18 November 2012

Unsere Fernsehdokumentation "Petit Dru - Der zerfallene Berg" aus der Reihe "Die sechs großen Nordwände der Alpen" (Servus TV) wurde auf dem renommierten 24. Internationalen Berg + Abenteuer Filmfestival in Graz mit der KAMERA ALPIN IN GOLD für die beste alpine Dokumentation ausgezeichnet. Produzent: Gerald Salmina, Regie: Tom Dauer, Drehbuch: Jochen Hemmleb, Kamera: Günther Göberl

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ARTE: Der Erste auf dem Mount Everest? - Samstag, 21. Januar 2012, 20.15 Uhr

09 Januar 2012

Am Samstag, den 21. Januar 2012, zeigt ARTE um 20.15 "Der Erste auf dem Everest?". Die 52-minütige Dokumentation von Frédéric Lossignol und Gerald Salmina ist der dritte (!) Film unserer Suchexpedition nach Andrew Irvine im Frühjahr 2010. Im Gegensatz zu den anderen Filmen konzentriert sich die französische Fassung ausschließlich auf den forensischen Aspekt der Suche. Zahlreiche namhafte Experten wie die Textilhistoriker Mary Rose und Mike Parsons, der Höhenmediziner Oswald Ölz, der Meteorologe Karl Gabl oder die britischen Kriminologen Samantha Pickles und James Shackel kommen zu Wort und rekonstruieren die letzten Stunden im Leben von Mallory & Irvine - C.S.I. on Mount Everest! Unbedingt sehenswert!

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Preis für "Erster auf dem Everest" - Details

05 Dezember 2011

Offizielle Nachricht unserer Produktionsfirma pre TV:

Liebe Kollegen und Freunde, die österreichische Filmproduktion pre tv mit Sitz in Graz und Wien freut sich mitteilen zu können, dass ihre Dokumentation "Erster auf dem Everest" den Grand Prix des Bansko Mountain Film Festes 2011 gewonnen hat. Das jährlich abgehaltene, internationale Bergfilm Festival ist das bedeutendste Kinoforum dieser Art im südöstlichen Europa und das größte Event in Bulgarien, das dem Bergsteigen gewidmet ist und spielt dementsprechend eine zentrale Rolle im kulturellen Festkalender der Ski- und Bergsteigermetropole Bansko. In "Erster auf dem Everest" begleiten der Regisseur Gerald Salmina und der Kameramann Günther Göberl den deutschen Alpinhistoriker Jochen Hemmleb auf der Suche nach Spuren der beiden britischen Bergsteiger George Mallory und Andrew Irvine. Gemeinsam mit den österreichischen Bergsteigern Theo Fritsche, Sepp Bachmaier, Volker Holzner und Axel Naglich bricht dieser auf, um den vielleicht letzten Beweis der Erstbesteigung des Mount Everest durch George Mallory und Andrew Irvine zu finden. Eine abenteuerliche Suchaktion auf den Schneefeldern des Mount Everest beginnt. Denn die Leiche von Andrew Irvine wird noch vermisst – und mit ihr der Fotoapparat, den die beiden mit zum Gipfel nahmen und der den vielleicht letzten Beweis dafür enthält, dass die beiden britischen Bergsteiger dreißig Jahre vor Tenzing Norgay und Edmund Hillary auf dem Gipfel des Mount Everest standen. Der Film "Erster auf dem Everest" wurde erstmals am 30.12.2010 auf ORF2 ausgestrahlt und konnte seitdem internationale Erfolge verbuchen. Bisher ist die Dokumentation auf verschiedenen Festivals wie dem Filmfest St. Anton, dem Bergfilmfestival Tegernsee, dem Berg- & Abenteuer Filmfestival Graz oder dem Bergfilmfestival Autrans gelaufen. Derzeit kann man den Film bis inklusive 07.12. beim Bergfilmfestival Salzburg sehen. Produzent Nikolaus Wisiak freut sich über diese internationale Auszeichnung insbesondere, weil "die unglaublichen Strapazen bei den Dreharbeiten, die das ganze Team auf sich genommen hat, auf diese außergewöhnliche Art und Weise belohnt werden. Darüber hinaus wird die kreative Leistung des Regisseurs Gerald Salmina auf diesem Weg besonders gewürdigt". Liebe Grüße, das pretv-Team

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"First on Everest" wins Grand Prix of Bansko Mountain Film Festival, Bulgaria

02 Dezember 2011

On November 26th 2011, after watching the thirty three movies of the competition program, the members of the jury of the 11th International Mountain Film Festival in Bansko decided: 1. Grand Prix For the movie „First on Everest” by Gerald Salmina (Austria). - the documentary about the Austro-German search for Andrew Irvine in 2010.

Details will follow.

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Ende eines großen Abenteuers - Beginn eines neuen

03 Juni 2011

Mit dem diesjährigen Projekt "The Sherpas' Quest", einem Dokumentarfilm über die Geschichte und Entwicklung der Hochträger im Himalaya, endet vorerst mein (bisweilen sehr öffentlicher) Beitrag zur Everest-Geschichte.

Die neue Expedition, zu der ich demnächst aufbrechen werde, wird noch größere Herausforderungen, Überraschungen und Entdeckungen bereithalten - und ultimativ auch noch größeren Gewinn.

"Expedition Familie" startet in der ersten Oktoberwoche.

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Opinion: A note on my new Mallory & Irvine segment and Thoughts on Criticism

20 Januar 2011

Some of you readers have already noted the new Mallory & Irvine segment on my webpage. It is neither long nor colorful - not the fizzy pink alco-pop drunk for distraction, but rather the distilled single malt tasted for essence. I felt it necessary to write it this way, because there remains one essential fact in the Mallory case: What we actually KNOW is very little. Which leads to the point of how the scant facts are dealt with. While it is interesting to read what certain researchers think right or wrong, and why, what it actually adds to the EVIDENCE is often a very different matter. Also, what comes disguised as well-informed criticism is often just personal opinion. And abuse between researchers is only revealing about themselves, worthless to the collective progress in the case. But perhaps it's just a language problem which can be answered appropriately: Only facts and constructive criticism matters - f**k the rest ...

My attitude to criticism is best expressed in a quote from one of my favorite movies:

In many ways the work of a critic is easy. We risk very little, yet enjoy a position over those who offer up their work and their selves to our judgement. We thrive on negative criticism, which is fun to write and to read.

But, the bitter truth we critics must face is that, in the grand scheme of things... the average piece of junk is probably more meaningful than our criticism designating it so.

(a free glass of single malt for who guesses that one right ... :-)

Have a nice day!

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NEU: 30.12.2010, 20:15 Uhr: ORF2 Universum - Erster auf dem Everest

12 Dezember 2010

Der große neue Dokumentarfilm über Mallory & Irvine. In Spielfilmlänge (91 min).

Edmund Hillary war der erste Mensch, der 1953 den Mount Everest, den höchsten Berg der Welt, bezwang. So steht es in den Geschichtsbüchern. Aber der deutsche Forscher Jochen Hemmleb bezweifelt dies. Unterhalb des Gipfels des Mount Everest entdeckte er 1999 mit seinem Team die gut erhaltene Leiche von George Mallory, der schon 1924 mit seinem Partner Andrew Irvine den Gipfel erstürmen wollte. Stand Mallory vielleicht schon 29 Jahre vor Hillary auf dem Gipfel? Um darauf eine Antwort zu finden, folgen wir 2010 Jochen Hemmleb bei einer weiteren riskanten Suchexpedition auf das Dach der Welt. Mit Hilfe kriminalistischer Methoden will Hemmleb mit seiner Mannschaft jetzt auch die Leiche von Mallorys Partner Andrew Irvine finden. Dieser hatte 1924 einen kleinen Fotoapparat dabei, dessen Inhalt den Beweis liefern könnte, wer tatsächlich der erste Mensch auf dem Gipfel des Mount Everest war. Ein Film von Gerald Salmina - Regisseur des preisgekrönten Films "Mount St. Elias".

"Gerald Salminas 'Erster auf dem Everest' ist der Film, den ich seit neun Jahren über die Mallory-Geschichte produziert sehen wollte. Er ist 'CSI on Everest' und handelt nicht von dem Mythos, sondern von den harten Fakten im 'Fall Mallory'. Mittels forensischer Untersuchungen anerkannter Kriminologen, Höhenmediziner, Meteorologen und Ausrüstungsexperten sowie modernster Animationen und Re-Enactments liefert er eine dramatische Rekonstruktion der Ereignisse vom 8. Juni 1924." (Jochen Hemmleb)

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AB JETZT IM HANDEL! "Nanga Parbat - Das Drama 1970 und die Kontroverse."

20 März 2010

http://www.nangaparbat1970.at

Es ist die im deutschsprachigen Raum am häufigsten erzählte und am schärfsten debattierte Bergsteiger-Geschichte: die Geschichte um Reinhold Messner und den Tod seines Bruders Günther 1970 am Nanga Parbat. Sie ist eine Geschichte von Widersprüchen, Kontroversen, Verdächtigungen und Schuldzuweisungen - polarisiert bis heute.

Gibt es einen Weg aus dieser Polarisierung? Einen Weg, in dem man als Autor nicht automatisch in einer der beiden Ecken Messner-Befürworter oder Messner-Gegner gedrängt wird? Dieses Buch geht ihn. Es hinterfragt kritisch, ohne zu moralisieren. Es betrachtet und analysiert, aber es verurteilt nicht. Denn es gibt in ihm keine Helden und Bösewichte, keine Täter und Opfer - sondern nur Menschen, die zu unterschiedlichen Teilen wohl immer auch beides sind. Es geht in diesem Buch um Nachvollziehbarkeit der Ereignisse von damals bis heute, um die Vielfalt von Stimmen dazu, um Entwicklungen und wiederkehrende Muster, und um Verständnis, denn:

"Die Umstände machen einen Menschen nicht zu dem, der er ist. Sie entblößen ihn nur." (Epiktet, griechischer Philosoph, 50-125 n.Chr.; zitiert auf S. 220)

"Die dauernd wiederholte rein moralische Empörung [...] ist ebenso selbstverständlich wie irrelevant. Empörung allein fördert weder Wissen noch Verstehen. Und Verstehen bedeutet nicht Gutheißen." (Carolin Emcke in "Stumme Gewalt", S. 72; zitiert auf S. 219)

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Einige Gedanken zum Denken

16 Februar 2010

Mein neues Buch erscheint Mitte März. Da es darin sehr um das Schreiben und die Wahrnehmung von Geschichte geht, ist der folgende Text, den ich kürzlich in einem Buch fand, sehr passend. Viel Spaß beim Lesen!

"Zeitungen, Magazine, Bücher sind traditionelle Informations- und Meinungsquellen. Heutzutage kommen Telefon und Computer sowie Radio und Fernsehen zu dieser Mischung hinzu. Wissen bedeutet einen Schritt weiter als Glauben. Wir werden mit Wissen bombardiert - Daten, Informationen, Meinungen, Ratschläge, etc. Aber der Spruch 'Wissen ist Macht' ist eine weitere Ego-fütternde Illusion. Wissen allein ist unvollständig. Der weitere Schritt über Wissen hinaus ist Verstehen. Verstehen wir das, was wir wissen? Könnte es zum Beispiel sein, dass die Hälfte von dem, was wir [...] wissen, in Wirklichkeit irrelevant und nicht notwendig ist? Verstehen braucht Zeit, alleine. Um das, was wir denken zu wissen, auseinanderzunehmen und wieder zusammenzufügen. Unsere Falle ist, in 'Wissen' das Allerseligmachende und Endgültige zu sehen. Wenn uns das Wissen, das wir haben, keine sofortige Lösung bietet, bemühen wir uns eiligst um mehr Wissen, mehr Daten, mehr Informationen. Ich schlage eine sehr entgegengesetzte, 'Gegenkultur-Alternative' vor: Wir sollten innehalten und nachdenken, um zu sehen, ob wir unser vorhandenes Wissen verstehen. [...] Logik, Analytik und Schlußfolgerung sind inzwischen fast vergessene Künste geworden. Weil wir uns nicht die Zeit nehmen, uns darin zu üben. Wir wissen viel, verstehen aber wenig. Wir werden leicht geleitet, sind leicht zu beeinflussen. Wir verbringen zu viel Zeit am Telefon und auf Nachrichtenseiten, und nicht genügend Zeit alleine, mit Nachdenken - für uns selbst. Personen an der Spitze von Forschung sind besonders anfällig. Wissen, Meinungen und Ratschläge fließen ihnen zu. Sie müssen aktiv Zeit und Raum zum Nachdenken einfordern. Sonst kommt es zu einer regelrechten 'Überdosis' an Wissen. Die Mechanismen von Ablenkung und Desinformation beruhen darauf, eine solche Überdosis zu schaffen."

Sollte dies alles vertraut klingen und es Sie interessieren, wie dies mit (Alpin-)Geschichte zusammenhängt, freuen Sie sich auf Mitte März ...!

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"Tatort Mount Everest" - Buch des Monats September

22 August 2009

Das beliebte deutsche Bergsteigermagazin "Alpin" kürte "Tatort Mount Everest" in seiner September- Ausgabe zum Buch des Monats. "Was will man mehr?" heißt es am Ende der Rezension über die spannende Detektivgeschichte.

Die informative englische Internetseite "Mount Everest - The British Story" veröffentlichte kürzlich ein Interview mit mir. Das vollständige Interview ist zu lesen unter http://www.everest1953.co.uk/JochenHemmleb.php Viel Spaß!

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NEU: "Tatort Mount Everest - Der Fall Mallory"

03 Juni 2009

Vor 10 Jahren, am 1. Mai 1999, entdeckte die von mir mitinitiierte "Mallory & Irvine Research Expedition" am Mount Everest die Leiche des 1924 verschollenen Himalaya-Pioniers George Mallory. Der Fund sorgte weltweit für Schlagzeilen und erweckte eine jahrzehntealte Debatte zu neuem Leben: Hatte Mallory gemeinsam mit seinem Partner Andrew Irvine 1924 den Gipfel des welthöchsten Berges erreicht und waren sie somit die wahren Erstbesteiger, 29 Jahre vor Hillary und Tensing?

Die Suche nach der Lösung des Rätsels um Mallory und Irvine ist eine Reise auf drei Ebenen. Da ist zunächst Mallorys und Irvines Aufstieg und die Spuren, die uns von seinem Ablauf erzählen. Dann sind es die Erfahrungen späterer Expeditionen, die Hinweise darauf geben, was Mallory und Irvine möglicherweise taten. Und schließlich mein eigenes Erleben während der Jahre der Spurensuche, das mich prägte und veränderte. Von allen drei Reisen berichte ich in meinem neuen Buch:

Tatort Mount Everest - Der Fall Mallory Neue Fakten und Hintergründe

  • Mit exklusiven Interviews mit dem Finder der mutmaßlichen Leiche Irvines
  • Mit allen Funden der Mallory & Irvine-Suchexpedition 1999, 2001 und 2004
  • Mit der detailliertesten deutschsprachigen Chronik der britischen und chinesischen Expeditionen zur Everest-Nordseite 1921-1979
  • Mit teilweise unveröffentlichten Fotos und Dokumenten
  • Mit einem Vorwort von Gerlinde Kaltenbrunner & Ralf Dujmovits

Terra Magica, Juni 2009; 272 S., durchgehend bebildert; 17,3 x 24,5 cm, Hardcover mit SU 24,95 € ISBN: 978-3-7243-1022-8

Weitere Informationen ab 22. Juni auf dieser Website

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NEU: "Broad Peak-Traum und Albtraum" in der 2. Auflage !

10 Januar 2008

Seit Anfang Januar ist "Broad Peak-Traum und Albtraum" in der 2. Auflage erhältlich. Die 2. Auflage ist um ein weiteres Kapitel über die erfolgreiche Bergung von Markus Kronthaler im Sommer 2007 erweitert.

Posted at 20:56 in german | Comments (0)

"Mount Everest - Spurensuche in eisigen Höhen"...

10 April 2007

...von Maja Nielsen und Jochen Hemmleb für den DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS 2007 nominiert!

Am 23. März 2007 wurden auf der Leipziger Buchmesse die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2007 bekannt gegeben. Dabei wurde "Mount Everest-Spurensuche in eisigen Höhen" von Maja Nielsen (Autorin) und Jochen Hemmleb (Fachberater) von der Kritikerjury in der Sparte Sachbuch nominiert.

NEWS: Maja Nielsen und Jochen Hemmleb gratulieren dem Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 2007 in der Sparte Sachbuch, Brian Fries ("Mutter hat Krebs"). In der Reihe "Abenteuer & Wissen" von Maja Nielsen sind inzwischen die 12. Hörbuch-CD und der 6. Band erschienen: "Indianer - Sitting Bull, Red Cloud und ihre Erben" - denn es gibt weiterhin keinen besseren Weg, Kindern (und Erwachsenen) Wissen zu vermitteln, als ein gutes Abenteuer !

Posted at 14:08 in german | Comments (0)




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